Out of my mind

So war dieses Wochenende. Einfach mal rauskommen. Raus aus London, England. Raus aus allem. Raus aus den eigenen Gedanken. Raus aus den Ängsten. Aus den Wünschen. Aus allem. Wie oft wollen wir das, wünschen es uns aber tun es einfach nicht, obwohl es uns helfen würde. Helfen würde, wieder Klarheit zu sehen und unseren Kopf klar zu kriegen. Wie oft schwirren Millionen von Gedanken in unserem viel zu kleinen Kopf herum. Gedanken die wir gar nicht sortieren können, weil sie einfach zu viele sind. Wie Sandkörner am Strand, die wir einfach nicht zählen können. Wie Mücken in der Nacht, die wir selbst im Schlaf nicht vergessen können. Aber nur weg fahren und was anderes sehen, hilft nicht immer. Abschalten. Für jeden bedeutet das etwas anderes. Manche wollen das für sich allein tun. Manche brauchen dazu Menschenmassen um sie herum. Manche müssen reden, über ihre Gedanken und manche schweigen und begraben die Gedanken gedanklich. Aber egal was man macht, jeder weiß sie werden wiederkommen. Diese Gedanken. Ob es nun gute oder schlechte sind. Ich wünschte ich würde mir nicht so viele Gedanken machen. Einfach alles auf mich zukommen lassen aber das wäre dann irgendwie nicht ich.
Ein Monat voller Gedanken, ein Monat in einem anderen Land. Ein Monat den ich jetzt schon hier verbracht habe.

10744728_851757364863876_435627488_n (1)

10744977_855666957806250_1150308277_n

Vor dem Wochenende war ich noch mit dem alten Aupair, den beiden Kids und einer Freundin im Wetland. Ein „Park“ (mit unglaublichen Preisen) aber einem wunderschönen Naturschutzgebiet mit dem Gefühl wieder auf dem Land zu sein. Heimat zu spüren. Das Wetter war dazu auch noch unglaublich schön, weswegen wir den Tag sehr genießen konnten.

10743471_855666934472919_1047403596_n

10743692_855666971139582_1878626000_n

10743444_855666757806270_2074281397_n

10744772_855666911139588_1582397661_n

10743698_855666931139586_1543808725_n

10751583_855666964472916_1343697512_n

10736113_855666721139607_766576410_n

Am Donnerstag sind die beiden Kinder und ihre Mama dann nach Deutschland geflogen und ich hatte frei. somit bin ich Abends zu einem Au Pair gefahren, dass ich auch über Facebook kennengelernt habe. Und wir hatten einen wirklich unglaublich schönen Abend. Ihre Gasteltern waren so herzlich und lieb und haben mich gleich total nett aufgenommen und wir haben zusammen gegessen.  Am Freitag hab ich mich gleich nochmal mit ihr getroffen und Abends bin ich dann nach Edinburgh gefahren. Bis ich endlich und in letzter Minute doch noch den Bus bekommen hab, ging es ziemlich dramatisch zu. Eigentlich wollte ich mich mit dem spanischen Aupair, mit dem ich zusammen gefahren bin, um zehn vor der Underground Station in Victoria treffen. Hätte auch super geklappt, wenn die Tube wie normalerweise zwanzig Minuten und nicht wie an dem Abend über eine Stunde gebraucht hätte. Ich bin in der Tube schon fast vor Verzweifelung gestorben, bin dann viertel nach 10 (da sollten wir eigentlich schon beim Bus sein) angekommen und musste dann noch zur Coach Station laufen. Da ich total aufgelöst war und außerdem keine Ahnung hatte wo ich lang muss hab ich mit Sicherheit tausende menschen gefragt, die mir aber alle irgendwie einen anderen Weg beschrieben hatten. Wie eine Irre bin ich dann durch die Straßen gelaufen und hab letztendlich dann als letzte den Bus erreicht. Somit war die Platzauswahl auch sehr gering und ich durfte neun Stunden in der letzten Reihe bei einer Temperatur von gefühlten 40 Grad eng aneinander gekuschelt mit zwei Fremden verbringen ..

Angekommen in Edinburgh, war es KALT. So wie erwartet und ich war froh für die dicken Pullis und meine ultimative Wind-Regenjacke.

10711418_855687404470872_1806662686_n

Zuerst waren wir schön typisch Britisch frühstücken.

10581539_855667051139574_1643465624_n - Kopie

Um elf hatten wir dann eine Free Tour die circa 3 Stunden ging, mit einem super witzigen Guide der alles viel interessanter machte. Wir waren an der Highschool das J.K. Rowling zu Harry Potter inspirierte, in dem Café in dem sie die Geschichten schrieb und auf dem Friedhof von dem sie Namen von den Grabsteinen in das Buch einbrachte. Und auch als NICHT Harry Potter Film fand ich das wirklich interessant. Zudem ist die Stadt einfach so urig voller Charme und jedes haus sieht anders und besonders aus.

10752097_855646007808345_15875840_n

10744966_855667057806240_2043143173_n

10751806_855646004475012_505311819_n

10752002_855645957808350_1086844376_n

10744968_855681844471428_2125519006_n

10751897_855645967808349_1938145968_n

10744677_855645997808346_2094521796_n

10748910_855667064472906_1048084155_n

10745003_855645921141687_331245459_n

Vor dem Friedhof stand noch eine kleine Statue zu der uns dann eine rührselige Geschichte erzählt wurde. Greyfriars Bobby war ein Hund, der im 19. Jahrhundert durch die außerordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt wurde.Bobby gehörte dem Polizisten John Gray und soll nach dessen Tod den Rest seines Lebens – immerhin 14 Jahre lang – am Grab seines Herrchens auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Angeblich verließ er den Friedhof nur zu den Mahlzeiten im nahe gelegenen „Coffee House“. Bobby starb dann im Alter von 16 Jahren und wurde heimlich, da eine Beerdigung von Tieren nicht gestattet ist, auf dem Greyfriars Kirkyard beerdigt.10736163_855687471137532_328029270_n

Heute gibt es dazu vor dem Friedhof auch noch eine Gedenkstätte.

10744686_855687477804198_873716614_n

Wir waren dann auch noch auf der Burg, von wo man einen unglaublich tollen Blick über Edinburgh hat. Das wetter war auch unfassbar überraschend gut, die Sonne schien eigentlich den ganzen Tag, da konnte man die Kälte halbwegs ertragen.

10748884_855681867804759_1138588670_n

10743744_855687441137535_1516900150_n

10744664_855681884471424_723727189_n

Abends waren wir dann lecker essen und danach noch ganz klassisch in einem Pub. Und ich muss sagen, das schottische Bier ist echt unglaublich lecker!

10736150_855681897804756_1439990602_n

Am Sonntag sind wir dann auf eigene Faust los.
Calton Hill liegt auf einem höheren Hügel und war früher der erste Park in Edinburgh. Der Wind war leider kaum auszuhalten und eine Japanerin konnte ihm nicht standhalten und ist zu meiner Belustigung umgeweht wurden..

10752070_855646071141672_1433316849_n

10751940_855645911141688_908250413_n

Aber der Blick war es definitiv wert.

10748875_855681861138093_24902716_n

10749429_855681864471426_1330381084_n

10745014_855645907808355_1032572872_n

Abends sind wir dann zurück gefahren und diesmal waren wir extra 2 Stunden früher da, weswegen wir auch den BESTEN Platz ergattert haben! So einen Sitz hab ich noch nie gesehen, wir saßen beim Notausgang und hatten Beinfreiheit die jeden der an uns vorbei ging wundern ließ.

10735959_855667047806241_19566717_n

Gestern Abend hab ich mich dann nochmal mit Julia getroffen, weil wir unbedingt einen Film zusammen anschauen wollten. Eigentlich eben nur den Film, aber daraus wurde dann ein Treffen aus sieben stunden. Und wir hätten bestimmt auch noch weitere Stunden quatschen können aber ich musste dann Nachhause, weil ich echt unglaublich müde war. Das war dann sicher auch der Grund weswegen ich mich ein wenig verlaufen hatte.. Aber welch ein Glück, dass es so viele nette Menschen auf der Welt gibt 🙂

Madita

Danach

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s