Just give me a reason..

..to stay. Was hätte ich gemacht, wenn ich nicht durch Zufall eine unglaubliche liebe Mutter kennengelernt hätte. Wie lange kann man Dinge tun, die einen unglücklich machen. Wie lange kann man sich selber zurückstecken um andere Menschen zufrieden zu stellen. EGOISMUS. Ich bin vielleicht eine Egoistin gewesen, als ich letzte Woche meiner Gastfamilie gesagt habe, dass ich denke es sei besser die Familie zu wechseln. Egoistisch, weil ich nicht an die Familie gedacht hätte. Habe ich aber. Das alte Aupair war noch immer da und wird nun auch noch bis Februar bleiben. Die Kinder haben sich noch nicht allzu doll an mich gewöhnt und der Monat für den ich bezahlt wurde, war gerade vorbei. Es kam mir richtig vor, ihnen das zu sagen was ich schon oft angedeutet hatte. Besonders als ich nach dem Edinburgh Wochenende Nachhause kam, merkte ich, dass sich etwas tun musste, Ich hab mich so unglaublich unwohl gefühlt, dass ich die meiste Zeit versucht habe, draußen zu verbringen..

Durch Schicksal und definitiv Glück bin ich jetzt in einer Familie in der ich mich unglaublich wohl fühle. Ich kann hier einfach so sein wie ich bin. Mit meinem Humor, mit meiner offenen Art und mit meinem vielen Reden. Und ich muss nicht den Anschein erwecken perfekt zu sein. Ich kann es eigentlich noch gar nicht selber fassen, was für ein Wahnsinns Glück ich hatte und bereue es deswegen auch keinesfalls dass ich erst in der anderen Familie war. Denn sonst hätte ich die Mama auf dem Playground niemals kennengelernt.

Am Freitagmorgen war es endlich soweit und ich bin in mein neues Zuhause gezogen. Am Abend war Halloween und die Mama und ich sind mit den beiden Jungs Twick und Tweeten gegangen was unglaublich amüsant und witzig war.

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Abends kam dann auch der Papa nachhause und wir haben noch einen ehr schönen Abend gehabt. Ich hab es so sehr genossen, wieder in einer Familie zu sein in der man das Gefühl hat man gehört dazu. Am Samstag sind wir dann alle zusammen in einen Park gegangen und waren danach Mittag essen wobei ich quasi dazu überredet wurde Austern zu probieren, ohne das mir gesagt wurde, dass die noch leben! Eine hat mir dann gereicht und der Papa meinte, den Punkt (Austern essen) könnte ich jetzt von meiner Bucket List streichen. Ich aß an diesem Tag einfach das leckerste Dessert aller Zeiten. Warmer Schokokuchen in dem innendrin die Schokoladencreme flüssig war und dazu eine Kugel Vanilleeis. Die beiden Jungs sind wirklich unglaublich lieb und ich hab sie sofort in mein herz geschlossen. Der größere von beiden (6 Jahre) hat mir erst mal Schach beigebracht, wobei ich erst dachte er will mich veräppeln 😀 Und danach noch ein Klavierstück 🙂

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Am Sonntag bin ich dann mit drei anderen Aupairs wovon ich allerdings nur eins kannte nach Oxford gefahren. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein bisschen enttäuscht von der Uni war, da wir gedacht haben, es gäbe ein richtiges Hauptgebäude mit einem schönen Eingang. Die Realität sah dann anders aus. Denn die Universität ist unterteilt in viele Colleges die in der ganzen Stadt zu finden sind. Oxford ist unabhängig davon trotzdem eine Reise wert, da die Gebäude unglaublich historisch aussehen und somit die ganze Stadt definieren.

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Wir alle haben uns echt wahnsinnig gut miteinander verstanden und ich bin echt froh, dass es auch hier in London ein paar nette Mädels gibt 🙂 apropos nette Mädels, mit einem sehr lieben Mäuschen habe ich meinen Dienstag verbracht. Moni ist wirklich die Hauptattraktion, so wie sie sich selber gern bezeichnet haha. Wir hatten so ein super tolles Sommer/Herbst Wetter, dass wir den Tag im Wimbledon park verbrachten.

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Das Lied von Andreas Bourani hat sehr gut zu meiner Situation vor dem Wochenende gepasst.. :

Brauchst du einen Mensch, der an dich glaubt
Der dich hällt und dir vertraut
Der deinen Worten Glauben schenkt
Dich in deine Richtung lenkt

Brauchst du einen Blick, der dir Hoffnung gibt
Der dir sagt, dass es weiter geht
Dass hinter`m Ende jemand steht
Und dich kommen sieht

Was tut dir gut, wo gehörst du hin
Weißt du, wo deine Wege sind
Kannst du dich finden, so wie ein Kind
Das nicht sucht, sondern beginnt

Was tut dir gut, wo gehörst du hin
Weißt du, wo deine Wege sind
Kannst du dich finden, so wie ein Kind
Das nicht sucht, sondern beginnt

Brauchst du ein Zeichen, ein kleines Licht
Vielleicht einen Freund, der mit dir spricht
Brauchst du ein Wunder, das dich heilt
Oder brauchst du einfach Zeit

Wohin würdest du gern gehn
Und was würdest du erzähln
Vielleicht würd` ich dich verstehn

Was tut dir gut, wo gehörst du hin
Weißt du, wo deine Wege sind
Kannst du dich finden, so wie ein Kind
Das nicht sucht, sondern beginnt

Madita

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