SO soll es bleiben.

Es soll so bleiben wie es ist, wie es mal war, wie es sein wird. Wir wünschen uns oft den Moment festzuhalten, ihn immer und immer wieder zu erleben, ihn nie aus unserem Gedächtnis zu verlieren. Diesen Moment. Den wir für einzigartig halten. Der einzigartig ist. Weil wir ihn eben nur einmal erleben. Momente dieser Art erlebe ich hier oft. Hier an einem Ort, der langsam zu meinem Zuhause wird. An dem ich mich wohl fühle. Aber wie groß ist dieser Ort. Beschränkt er sich auf mein Bett, mein Zimmer, das Haus in dem ich lebe, der Stadtteil, die Stadt, das Land. Ich würde sagen, mein Ort ist mein Leben. Mein Ort ist unbegrenzt, zumindest flächenmäßig. Mein Ort ist fest und klar definiert in meinem Kopf,. Es gibt nicht nur den einen Ort. Menschen, Tiere, Dinge, Erfahrungen erweitern und verkleinern diesen Ort und machen ihn zu meinem eigenen. Der perfekt zu mir passt. Als Kind habe ich den Ort an dem ich mich wohlfühle oft mit meinem Zuhause verbunden. Je älter ich wurde, desto öfter hab ich gemerkt, dass es auch noch andere Orte gibt an denen ich mich unglaublich wohl fühle. Bei meiner besten Freundin, bei Oma und Opa, an einem schönen Ort. Und jetzt in London. Menschen helfen dir dich an Umstände zu gewöhnen und im Endeffekt sind sie es die einen Ort schaffen, an dem du dich wohlfühlen kannst.

Kurz vor dem Wochenende habe ich mich noch mit Caro zum Mittagessen getroffen. Wir haben uns super gut unterhalten ich hatte ein unglaublich leckeres Nudelgericht 🙂
Abends bin ich dann zu Moni gefahren weil deren Gastmama für ihre Mädels aus dem Bookclub gekocht hatte und sie Moni angeboten hat Freundinnen einzuladen. Wir hatten einen sehr schönen Abend mit viel Pims.. Und ich hab noch ein weiteres deutsches Aupair kennengelernt, das ich echt sehr sympathisch fand. Ich hab bei ihr geschlafen und am nächsten Morgen sind wir, nachdem wir genüsslich ausgeschlafen haben nach Wimbledon gefahren, was nur 15min mit dem Bus entfernt ist, und sind ein bisschen shoppen gewesen. Ich brauchte unbedingt eine Winterjacke und bin bei TK-Maxx auch fündig geworden! Außerdem waren wir in Second Hand Läden (die hier um Welten besser sind als in Deutschland) und auch sehr billig im Gegensatz zum Rest in London und hab mir dort 2 One Tree Hill Staffeln für insgesamt 7€ gekauft. Und dann kam endlich der Samstagabend, auf den ich mich schon die ganze Woche gefreut hatte. Denn endlich stand ein Skype Date mit meinen Großeltern, meiner Tante, meinem Onkel, und meinen zuckersüßen kleinen Cousinen an. Am Anfang war ich gefühlsmäßig total überfordert, weil ich darauf einfach schon so lange gewartet hatte aber nachdem die Aufregung vorbei war, konnte ich die Zeit genießen. Ich hab viel erzählt und wir wurden auch super von meinem kleinen Jungen unterhalten, der sich sehr mit Schweinen verbunden führt und somit das Grunzen als einen Standardton abspielen lässt 😀 Wir hatten sehr viel Spaß und ich fands sehr schade, wie schnell die Zeit doch umging. Dieses Skypen hat mich unglaublich glücklich gemacht und ich glaube ich habe danach alle mit meiner guten Laune total genervt, aber was ich jetzt definitiv weiß, es stärkt mich..

Abends hab ich dann nur noch gebabysittet und mir natürlich gleich die One Tree Hill Staffeln angeguckt 😀 und am Sonntag hab ich mich mit Monique in Notting Hill getroffen, wo wir uns bei strahlendem Sonnenschein den Portobello Market und viele weitere süße Lädchen angeschaut haben.

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Gestern war ich mit Caro und Nathalie (ein weiteres deutsches Aupair) beim Tower Hill. Bis wir allerdings zu dem Ort gelangen konnten, mussten wir einen wirklich schönen „Umweg“ gehen, entlang der Themse bei Sonnenschein 🙂

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Dort gibt es seit einigen Wochen ein „Kunstwerk“ anzusehen, dass ein Künstler in Gedenken an alle gefallenen Soldaten im ersten Weltkrieg geschaffen hat. Jede Poppy (Papierrose) steht für einen gefallenen Soldaten.. Parallel kann man für die Organisation spenden und erhält solch eine Rose als Anstecker. Hier in London gibt es kaum noch Menschen, die keine Rose tragen. Solch eine Massenbewegung, mit einem so wichtigen Hintergrund habe ich noch nie gesehen. Man fühlt sich verbunden und in einer Gemeinschaft, weil man immer Menschen begegnet, die diese Rose tragen. Heute endet die Ausstellung und ich bin wirklich sehr froh, dass ich noch einen Blick zwischen den Menschenmassen hindurch erhaschen konnte.

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Nachdem wir uns aus dem Getümmel der Menschen wieder rausfinden konnten, sind wir noch in Richtung Shoreditch gelaufen und hatten viel Spaß.. 😀
Das Wetter hier ist sehr anders als in Deutschland, weil es so unberechenbar ist. Oft ist es morgens bis mittags total schön, mit blauem Himmel und kaum einer Wolke und dann bezieht sich der Himmel innerhalb von Minuten und es beginnt zu regnen. Man merkt schon, dass so langsam der Winter kommt, allerdings wird es hier lange nicht so kalt wie in Deutschland.

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