A book like this

Zu meinem Geburtstag habe ich von einer ziemlich guten Freundin ein Tagebuch für mein Auslandsjahr bekommen. Mit der amerikanischen Flagge^^ Nun gut, so wie der Zufall es will kommt ja immer alles anders als man denkt. Aber darauf will ich nicht hinaus. Das Buch. Ich war schon immer der Typ, der Tagebuch schreiben gut fand und es auch hin und wieder mal tat, aber eher gezwungen und sehr klischeehaft. Hier habe ich angefangen, zu schreiben was in mir vor geht. Nicht unbedingt was ich erlebe, denn dazu habe ich diesen Blog, sondern was ich für Gefühle, Gedanken und Ängste habe. Und das nieder zu schreiben, rettet mir erstens viele Nächte in denen ich jetzt schlafe anstatt wach zu sein und zweitens werde ich wenn ich „erwachsen“ bin mit Sicherheit lächelnd an die Zeit zurück blicken wenn ich diese Dinge lese die mich in den Monaten hier beschäftigt haben. Ein Buch wie dieses ist viel mehr als ein Buch für mich geworden. Ich hab es immer dabei, und immer wenn ich etwas in meinem Kopf habe, schreib ich es auf. Einkaufslisten, Wunschzettel, Studiengänge mit ihren Vor und Nachteilen.. alles eben. Ich hätte niemals gedacht, dass mir etwas Materielles so wichtig sein könnte. Aber gerade das ist es ja nicht mehr. Es ist kein Gegenstand mehr. Denn dort drin bin ich versteckt. Und all das was in meinem kleinen Kopf herumschwirrt und unbedingt raus will. In die Welt, wo aber all die kleinen Gedanken untergehen würden, weil sie überflutet werden würden von halbnackten schiefgrinsenden Models auf Werbeplakaten, von Typen die dich im Shoppingcenter oder an der Tube Station schminken wollen (auch wenn du es ja nicht nötig hättest – Zitat), von alten Frauen, die dich im Cafe anquatschen und Geld von dir wollen oder aber von netten Nannys die dir beim Aussteigen des Buses noch winken und lächeln und du mit einem viel größeren Lächeln durch den Tag gehst. Die Gedanken können in dieser Welt einfach nicht zu Wort kommen. Dazu fehlt ihnen die Wirksamkeit oder der Mut. Oder fehlt mir der Mut. Auf dem Papier dürfen sie sich ausleben, verlassen den engen Raum in meinem Kopf und schaffen ihren eigenen.
Einen eigenen Lebensraum schaffen, in dem man selber glücklich ist, seine Mitmenschen glücklich macht und oberflächliches keinen Platz findet. Das wär doch was.

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Auch für diesen Eintrag hab ich etwas länger gebraucht, bin einfach nicht dazu gekommen, denn wenn ich mal Zuhause bin, schaue ich mich nach Studiengängen um oder falle halbtot ins Bett. Oder doch ganz tot?

Am Dienstag haben Ann Kathrin und ich uns in einem Café einen Film angeguckt wobei wir wohl eher mehr die anderen Leute unterhalten haben als der Film uns.

Am Mittwoch habe ich mich mal wieder auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken gemacht und am Ende sind dann doch mehr Klamotten für mich raus gekommen. Die Oxfordstreet ist wirklich sehr schön geschmückt und auch in den Läden wird nur noch Weihnachtsmusik gespielt was ich total schön finde.

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Am Donnerstag habe ich mich mit Ann Kathrin getroffen und wir sind zum British Museum gefahren von dem ich ehrlicherweise auch etwas enttäuscht war, da ich erwartet hatte etwas mehr über die Britische Geschichte zu erfahren und nicht über die Römer, Griechen, Chinesen, Hexen, Japaner… Aber das Gebäude war schön 😀

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Am Freitag war das Christmasplay meines Kleinen, das wirklich zuckersüß anzusehen war. Köstlich wie die kleinen singen, tanzen und schauspielern. Außerdem habe ich eine „Berühmtheit“ gesehen. Denn da Mel B. (Spice Girls) momentan als Jurorin bei X-Factor mitmacht hat sie ihre Kinder in den selben Kindergarten geschickt. Sie saß in er ersten Reihe und meinte dann auch mitten im Stück auf die Bühne rennen zu müssen um ihr Kind zu filmen und dann mit ihrem Herzblatt rausstürmen zu müssen während die letzten Töne erklungen sind. Habe dann allerdings später gelesen, sie sei auf einem Auge blind. Das erklärt natürlich wieso sie sich vor die Kameras aller anderen Eltern stellen musste.. 😀 Danach bin ich mit dem kleinen im Bus zurück Nachhause gefahren.

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Nachmittags sind die Mama, der kleine und ich dann noch in ein Café gegangen und ich hab einen unglaublich leckeren Brownie mit Himbeeren gegessen, bei dem ich wirklich jeden einzelnen Bissen genossen habe. Da ich an beiden Abenden Babysitten musste, hab ich Abends nichts aufregendes gemacht was aber auch voll in Ordnung war, da ich noch immer etwas angeschlagen bin.

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Am Samstag war ich mit den Jungs mal wieder auf einem Playground. Und Sonntag hab ich mich dann mit Julia und Kathi im Hyde park getroffen um das Winter Wonderland zu bestaunen. Um ehrlich zu sein hatte ich eher negative Erwartungen, da viele schon vorher zu mir meinten, dass es einfach zu überlaufen und vor allem zu überteuert sei aber entgehen konnte ich mir das Ereignis trotzdem nicht. Und ich bin äußerst angetan gewesen, denn ich hab wirklich ein richtiges Heimatgefühl bekommen. Allerdings war das definitiv kein Weihnachtsmarkt, oder sagen wir mal so: Nicht nur. Denn es gab ein Bierfestzelt also Oktoberfestlike, einen Zirkus, eine Schlittschuhbahn, Riesenrad, Gruselkabinett, Wildwasserbahn, Wilde maus, Berg und Talbahn, eine Karusselbar, Millionen von Ständen und Millionen von Sicherheitsmenschen die einem immer in die Ohren brüllten: GO LEFT.

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Danach waren wir noch nach langer Suche bei einem unglaublich gemütlichen Italiener nur ein wenig Abseits von der Oxford Street essen und waren sehr happy mal nicht eine Restaurant Kette erwischt zu haben.

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Montag war ich dann etwas in Chiswick unterwegs und bin letztendlich doch noch fündig geworden. Das heißt also Weihnachtsgeschenke : CHECK! Danach bin ich noch zu Ann Kathrin und wir haben nen Film geguckt. Als die Jungs Zuhause waren, hat meine Gastmama Weihnachtsmusik angemacht und wir haben schön Glühwein getrunken und ich bin so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen.

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Mittwoch hab ich mit Nora getroffen einem Aupair das ich bei dem Weihnachtsfest von meinem Großen kennengelernt habe und das schon seit über einem Jahr hier ist und aus Ungarn stammt. Wir haben uns super gut verstanden und sie war unglaublich lieb. Da so unglaublich schönes Wetter war bin ich wieder an der Themse zurück gegangen was sich mal wieder sehr gelohnt hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte, jedoch wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht das meine Gastmama nicht zuhause war. Nachdem ich ihr geschrieben hatte, rief sie mich an aber da mein Handy mich so sehr liebt ging das Handy aus und simulierte dass der Akku alle sei. Also saß ich 1 1/2 Stunden vor der Tür, hab die Post entgegen genommen, Musik gehört (mein IPod lebt seit 6 Jahren ohne Akku Probleme!) ein wenig meine Fingernägel lackiert, sehr zu empfehlen immer Nagellack bei sich zu haben und hab am Ende dann noch ein bisschen geschlafen 😀 .

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Donnerstag war ich mit Ann Kathrin im Holland Park, der viel viel schöner war als ich erwartet habe. Das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt und wir waren uns einig im Sommer auf jeden Fall wieder zu kommen.

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Ich hoffe wir sind jetzt nicht allzu verstrahlt..

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Heute hatte der Kleine schon frei und ich hab somit den Tag Zuhause verbracht bzw war ich Nachmittags mit beiden Jungs wieder beim (laut ihnen) „Magischen“ Spielplatz.

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Madita

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